Schulleben und Projekte am Schulort Höchberg

Projekt der Rupert-Egenberger-Schule und der Musikhochschule

Die intensive Förderung des Sprechens und der Sprache ist Ziel eines gemeinsamen Projekts der Höchberger Rupert-Egenberger-Schule und der Musikhochschule Würzburg, das von November bis Februar stattfand und von der Raiffeisenbank Höchberg finanziell unterstützt wurde.

Dieses Jahr erlebten die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse eine "Musikalische Weltreise". Jede Unterrichtsstunde führte in ein neues Land, das die Kinder anhand landestypischer Hinweise - versteckt im  Weltreisesong - auf einer großen Weltkarte selbst entdeckten. Dabei legten die Studierenden der Elementaren Musikpädagogik (Hochschule für Musik Würzburg) viel Wert darauf, dass die bewegungsorientierten musikalischen Inhalte einerseits ausreichende Impulse zum aktiven Musizieren schaffen und andererseits Wissenswertes über das Land vermitteln. So ging es beispielsweise nach Irland. In einem Tanz stellten die Mädchen und Jungen Kobolde, die Schafschur, die Wellen der Küste und das Wetter Irlands dar. In Simbabwe wurde ein Begrüßungslied gelernt und auf Rhythmusinstrumenten begleitet. In Tansania standen die tanzenden Flamingos und der höchste Vulkan Afrikas im Mittelpunkt tänzerischer und instrumentaler Improvisationen. In einem "Musikalischen Weltreisetagebuch" haben die Kinder die Eindrücke ihrer Reise festgehalten. Sicher werden auch nach Ende des Projektes beim Durchblättern die einen oder anderen gelernten oder selbst erfundenen Sprechverse, Lieder, Tänze und Musikstücke bei den Schülern und Schülerinnen schöne Erinnerung wachrufen und sogar Anlass zu erneuter Beschäftigung mit Musik geben.

„In der Sprache liegt Musik“ heißt das Motto, denn die Förderung der Sprache ist die Grundlage für die Schriftsprache, also Lesen und Schreiben. In diesem Projekt erwerben Kinder spielerisch mit hoher Motivation sprachliche, soziale und motorische Kompetenzen, die somit ihre allgemeine Lern- und Leistungsfähigkeit fördern.

 

Text und Bild:

Thomas Sinke, Schulleiter

Im Rahmen des Sportunterrichts gingen die Klassen 4/5 und 5/6 der Rupert-Egenberger-Schule Höchberg auf Klettertour! Mit Einsatz und Begeisterung übten sie sich im sogenannten „Bouldern“, also dem Klettern ohne Sicherung im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Würzburg. Mutige Schülerinnen und Schüler wagten sich - gesichert durch professionelle Kletterguides - auf hohe Klettertouren in Höhen, die bis zu 14 Metern hinaufführten. Zudem übten sich einige beim Klettern mit Selbstsicherung – das erste Loslassen erzeugte dann ein flaues Gefühl im Bauch aber auch Stolz auf die Überwindung der natürlichen Angst. Neben Bewegungskoordination, Muskelkraft und Klettergeschick konnten somit auch Angstüberwindung, Selbstvertrauen und Fremdvertrauen „trainiert“ werden. Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg ermöglicht.

„Tag der Vereine und Verbände“ und „Zirkusprojekt LEORES“

Zum Abschluss der Projektwoche „Sport und Bewegung“ an der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg stand als Abschluss das Schulfest mit dem „Tag der Vereine und Verbände“ auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit JUMS („Jugendarbeit macht Schule“) wurden verschiedene Aktionen von Vereinen und Verbänden aus dem Landkreis in Form eines „Parkours“ für die Schülerinnen und Schüler durchgeführt: Herstellung von Seifenkugeln (Bund Naturschutz Ortsgruppe Waldbüttelbrunn), Tanzchoreografie (Waldbrunner Carneval Club), Tierquiz (Bund Naturschutz Ortsgruppe Waldbrunn), Rasenski  (Staffellauf mit Pedalos und Laufdosen), Buttonherstellung (Evangelische Jugend Höchberg), Kletter-Parcour (DJK Würzburg), Wunden-Schminken und Verbände anlegen am KTW (Bayer. Rotes Kreuz), Blasrohrschießen (Schützengesellschaft Höchberg). Nach erfolgreicher Teilnahme (Stempelkarten) nahmen die Kinder an einer Tombola teil und konnten sogar noch mit Losglück einen Preis (gesponsort durch die Buchhandlung Schöningh und Schreibwaren Lenzer) mit nach Hause nehmen. Eingerahmt wurde das Programm mit Siegerehrungen der Bundesjugendspiele und des Rundenlaufes sowie einer Tanzdarbietungen der Klasse 4. Als Abschluss der Veranstaltung entführte die Zirkusgruppe „LEORES“, ein Kooperationsprojekt der Rupert-Egenberger-Schule und der Leopold-Sonnemann-Realschule in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendhilfe, die Zuschauer mit akrobatischen Vorführungen in die Welt des Dschungelbuches und sahen eine Elefantenparade mit Pyramidenakrobatik und wurden von der Schlange Kaa mit Diabolos hypnotisiert; Balu und die Bären probierten es mit Gemütlichkeit und jonglierten mit Bananen und Mandarinen, Affen sprangen über Seile, die Geier flogen und turnten im Trapez hoch in den Lüften und Shirkan kämpfte mit Balu im Feuer mit Poys.

Thomas Sinke

Auch am diesjährigen Residenzlauf war die Rupert-Egenberger-Schule Höchberg mit zwei Sportklassen vertreten. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitung  hieß es mit Sportlehrerin  Fr. Müller  „Auf die Plätze – fertig - los“! So konnten so die gemeldeten Schülerinnen  der Klassen 2/3 und 3/4/5 die  zwei Kilometer rund um die Residenz bewältigen und erschöpft aber stolz von ihren Eltern in Empfang genommen werden.

Thomas Sinke

„Helfen ist nicht schwer. Vor allem für die die´s können.“

(Broschüre Bayerisches Rotes Kreuz)

Im März und April fand an drei Schultagen ein Erste-Hilfe-Kurs für die Klassen 8a und 9a statt. Durchgeführt wurde dieser von unserer Lehrerin und Erste-Hilfe-Ausbilderin Martina Schreiter und dem Ausbildungsleiter Ulrich Klemm vom Bayerischen Roten Kreuz.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einführung in die rechtlichen Grundlagen wurden wir darüber informiert wie wichtig lebenserhaltene Sofortmaßnahmen, aber auch einfache Handgriffe bei der Ersten Hilfe sind. Dabei standen zunächst einmal die eigene Sicherheit sowie das Absetzen eines Notrufes im Mittelpunkt. Danach wurden verschiedene Szenarien zur Wundbehandlung, zu Knochenbrüchen und Verätzungen besprochen sowie deren Behandlung gleich praktisch ausprobiert. Immer begleitet von wertvollen Tipps und Hinweisen unserer beiden Ausbilder. So endete der erste Tag mit einer Menge an neuen Erkenntnissen und die Schüler freuten sich schon auf den zweiten Tag.

Da ging es dann auch gleich richtig zur Sache. Herr Klemm brachte spezielle Puppen mit, an denen das Erlernen und Trainieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung möglich war. Begeistert übten die Schülerinnen und Schüler den richtigen Druck und Rhythmus der Herz-Druck-Massage sowie das Beatmen zwischendurch. Weiterhin lernten wir den Umgang und die Bedienung eines Defibrillators kennen. Die Schülerinnen und Schüler stellten dabei ständig gut durchdachte Fragen. Häufig konnten sie ihre Fragen durch das bereits Erlernte gleich selbst beantworten.

Am letzten Tag ging es noch einmal schwerpunktmäßig um den Eigenschutz bei verschiedenen Gefahrenlagen. Ein Quiz zu allen Themenbereichen bildete den Abschluss der Ersten-Hilfe-Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler die an allen drei Tagen anwesend waren und die Übungen mitgemacht hatten, erhielten dann ihren Erste-Hilfe-Schein. Diesen steckten sich die meisten voller Stolz gleich in ihren Geldbeutel.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei Frau Schreiter und Herrn Klemm für die tolle Ausbildung bedanken!

Eine Woche vor Frühlings- und Ferienbeginn hatte der Elternbeirat und das Kollegium der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg wieder zu einem „Frühlingsfest“ mit „Elterncafe“ eingeladen. Im Mittelpunkt standen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen. Die Diagnose-Förderklassen trugen Frühlingsgedichte, -Lieder und -Tänze vor, mit der Klasse 5/6 als Orchester sangen Schüler, Eltern und Lehrer ein englisches Frühlingslied im Kanon. Im Rahmen der  Veranstaltung stand auch die Siegerehrung des diesjährigen Malwettbewerbes „Musik bewegt“ der Raiffeisenbank auf dem Programm. Frau Kempf von der Raiffeisenbank Höchberg ehrte die Gewinner mit Sachpreisen und lud 2 Schülerinnen zum Landesentscheid nach München ein.

 Klasse 1A

Schüler, mit deren Bilder, die zum Landesentscheid gehen

Im Rahmen des Sportunterrichts gingen die Klassen 4/5 und 5/6 der Rupert-Egenberger-Schule Höchberg auf Klettertour! Mit großer Freude und Begeisterung übten sie sich im sogenannten „Bouldern“, alsodem Klettern ohne Sicherung in geringer Höhe im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Würzburg. Viele ganz mutige Schülerinnen und Schüler aber wagten sich auch - gesichert durch professionelle Kletterguides - auf hohe Klettertouren in schwindelerregende Höhnen, die bis zu 14 Metern hinaufführten. Neben Bewegungskoordination, Muskelkraft und Klettergeschick konnten somit auch Angstüberwindung, Selbstvertrauen und Fremdvertrauen „trainiert“ werden. Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg ermöglicht.